Geröstete Rote Bete, Kartoffeln, Möhren und rote Zwiebeln mit Feta und Kräutern auf einem Backblech

Ofengemüse mit Roter Bete und Feta – Bunt und aromatisch

Wenn die Herbsternte in der Küche landet, darf es beim Kochen ruhig unkompliziert zugehen. Für dieses Ofengemüse wandern Rote Bete, Kartoffeln und Möhren mit etwas Öl und Kräutern auf das Blech. Während das Gemüse langsam weich wird und an den Rändern bräunt, bleibt Zeit, den Tisch zu decken oder einen schnellen Dip anzurühren.

Die erdige Süße der Roten Bete passt wunderbar zu würzigem Feta und milden roten Zwiebeln. Kartoffeln machen das Gericht sättigend, Möhren bringen eine weitere Farbe dazu. So entsteht aus wenigen Zutaten ein gemütliches Herbstessen, das ihr auch mit unterschiedlich großen Knollen aus dem eigenen Garten zubereiten könnt.

🍴 Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g frische, rohe Rote Bete
  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 300 g Möhren
  • 2 rote Zwiebeln
  • 200 g Feta
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 1–2 TL Zitronensaft, nach Geschmack

Nach Wunsch passt ein Dip aus Naturjoghurt oder Kräuterquark dazu.

Plant etwa 20 Minuten Vorbereitung und 45–55 Minuten Backzeit ein. Für die angegebene Menge sind zwei Bleche praktisch, damit das Gemüse möglichst nebeneinander liegt.

Rote Bete richtig vorbereiten

Für dieses Rezept verwendet ihr frische Rote Bete. Sie sollte fest sein und wird vor dem Backen geschält. Weil die Knollen kräftig färben, sind eine Schürze und bei Bedarf geeignete Küchenhandschuhe hilfreich.

Schneidet die Rote Bete kleiner als die Kartoffeln: etwa einen Zentimeter große Würfel sind ein guter Ausgangspunkt. So kann das feste Fruchtfleisch zusammen mit den anderen Wurzelgemüsen garen. Vorgekochte Rote Bete braucht deutlich weniger Zeit und kommt bei einer entsprechenden Variante erst später aufs Blech.

🥣 So gelingt das Ofengemüse

1. Backofen vorheizen und Gemüse schneiden:
Heizt den Ofen auf 180 °C Umluft vor. Schält Rote Bete, Kartoffeln und Möhren. Schneidet die Rote Bete in kleine Würfel, die Kartoffeln in etwa zwei Zentimeter große Stücke und die Möhren in ungefähr einen Zentimeter dicke Scheiben. Schält die Zwiebeln und schneidet sie in Spalten; stellt sie zunächst beiseite.

2. Würzen und verteilen:
Zupft die Rosmarinnadeln ab und hackt sie fein. Vermischt Kartoffeln, Möhren und Rote Bete mit drei Esslöffeln Öl, Rosmarin, Thymian, Pfeffer und wenig Salz. Verteilt das Gemüse auf zwei Blechen. Lasst zwischen den Stücken etwas Platz und vermeidet dicke Schichten.

3. Wurzelgemüse vorbacken:
Schiebt die Bleche mit etwas Abstand zueinander in den Ofen. Backt das Gemüse zunächst etwa 25 Minuten. Wendet die Stücke anschließend und tauscht die Position der Bleche, falls euer Ofen ungleichmäßig bräunt.

4. Zwiebeln und Feta ergänzen:
Vermischt die Zwiebelspalten mit dem restlichen Esslöffel Öl und verteilt sie zwischen dem Gemüse. Backt alles weitere zehn Minuten. Zerbröselt dann den Feta grob darüber und lasst ihn für weitere 10–20 Minuten mitbacken.

5. Garprobe und abschmecken:
Prüft besonders Rote Bete und Kartoffeln mit einem kleinen Messer. Sie sollen weich nachgeben. Wenn einzelne Stücke noch fest sind, verlängert die Backzeit etwas. Schmeckt das fertige Gemüse mit Pfeffer, wenig Salz und nach Wunsch Zitronensaft ab. Der Feta bringt bereits eine deutliche Salznote mit.

Tipp
Wenn ihr die verschiedenen Gemüsefarben möglichst deutlich erhalten möchtet, vermischt die Rote Bete separat mit einem Teil des Öls und der Gewürze. Verteilt sie anschließend in einem eigenen Bereich auf dem Blech. Beim gemeinsamen Vermengen färbt ihr Saft auch Kartoffeln und Möhren rosa.

✨ Varianten und passende Beilagen

Ihr könnt einen Teil der Möhren durch Pastinaken ersetzen und ähnlich groß schneiden. Mit vorgekochter, nicht sauer eingelegter Roter Bete geht die Vorbereitung ebenfalls: Lasst sie gut abtropfen und gebt sie erst zusammen mit den Zwiebeln dazu.

Für eine vegane Variante ersetzt ihr den Feta durch eine ausdrücklich zum Backen geeignete pflanzliche Alternative. Ein Klecks Kräuterdip oder etwas frisches Brot passt zu allen Varianten. Serviert das Ofengemüse am besten direkt nach dem Backen, wenn die Kartoffelränder noch schön geröstet sind.