Ursula zeigt mittelgroße, kompakte Rosetten in ungewöhnlich sanften Grau-, Rosé- und Bläulich-Tönen, die besonders im Frühsommer ihren ganz eigenen Charakter entfalten. Im Juni wirkt die Sorte oft leicht bläulich bereift und erinnert damit ein wenig an die bekannte Sorte „Blauer Harnisch“. Gleichzeitig bleibt sie jedoch deutlich kleiner und wächst dichter und kompakter.
Besonders auffällig ist die dunkle, fast purpurfarbene Rosettenmitte, die sich harmonisch von den helleren äußeren Blättern absetzt. Im Spätsommer verändert sich die Wirkung erneut: Dann erscheinen Form und Färbung noch markanter und verleihen der Sorte eine elegante Tiefe.
Gezüchtet wurde Ursula 1992 von Gaston Wuyts in Belgien. Übrigens existiert auch eine gleichnamige Jovibarba-Sorte, weshalb es gelegentlich zu Verwechslungen kommen kann. Eine außergewöhnliche Schönheit mit ruhiger, edler Ausstrahlung.